19. Oktober 2019

Dänemark – eine Reise wert!

Dänemark erleben

Im Herbst 2015 ging es in den Norden Dänemarks. „Die Spitze von Dänemark“, in Nordjütland. Eine Woche Bunker, Leuchttürme und Meer.

Das Land ist vom Wasser umgeben. Weiße, stellenweise mit dem Auto befahrbare Sandstrände, Dünen und Steilküsten sorgen für maritimes Flair.

Ein Besuch in Skagen, genauer gesagt die Landspitze Grenen, wo Ost- und Nordsee aufeinandertreffen, darf natürlich nicht fehlen. Von einem großen Parkplatz aus kann man bis zur Spitze laufen und das Naturschauspiel erleben. Obwohl es in dieser Region mehr Sonnenstunden als sonst in Dänemark gibt, sollte man wetterfeste und warme Kleidung griffbereit haben.

Aalborg, die viertgrößte Stadt im Land, lädt zum Shoppen und Kaffee trinken ein. In dem nicht ganz so dicht besiedelten Land eine Abwechslung.

Sandige Phänomene

Durch die vielen Wanderdünen entsteht ein interessantes Erlebnis. Bunker, Häuser, selbst ganze Kirchen werden unter mächtigen Sandbergen vergraben. So kann es vorkommen, dass nach einem schweren Sturm eine komplette Bunkerlandschaft wieder zum Vorschein kommt.

Ein Beispiel dafür ist die „Tilsandede Kirke“ – die versandete Kirche bei Skagen. Die im 14. Jahrhundert erbaute Laurentiuskirche wurde teilweise von einem kräftigen Sturm vom Sand begraben. 1810 war der Kampf gegen den Sand endgültig verloren, weswegen alles bis auf den Turm abgerissen wurde. Dieser dient fortan als Seezeichen.

Einst eine Moorlandschaft die durch die Kraft des Sandes, wie eine hügelige Heide wirkt.

Ein anderes, schönes Beispiel ist der am 27.12.1900 erbaute Leuchtturm an der Küste von Rubjerg. Das Signal des Leuchtturmes konnte noch 42 Kilometer entfernt wahrgenommen werden. Wie er nun aussieht, könnte ihr in meiner Galerie sehen. Seid gespannt!